Re: Ohne Handy jetzt chic oder was? - Ein Viertel der Deutschen hat kein Handy


handye konnte die Krönung der Schöpfung ohne Handy es schaffen, sich von
> der Höhle ins schuckelige Einfamilienhaus zu entwickeln?! Klappte
> auch ohne Handy.
Das haben wir auch ohne Internet, Computer, TV, Radio, Strom,
Telefon, Post, fließend warmes/kaltes Wasser, Kanalisation usw.
geschafft.
> Die wichtigen Menschen die mich erreichen wollen, wissen wie und der
> Rest muss halt bis am Abend warten.
> Ich mach mich doch nicht zum Sklaven des Handys und Geld geb ich für
> schlaues aus…
Wer mit Technik umgehen kann und sie sinnvoll einzusetzen weiß, ist
niemals Sklave der Technik. Ich glaube kaum, dass hier das Handy das
Problem ist.
> > und man erreicht bei einem Anruf nicht mehr nur eine
> > bestimmte Lokalität, sondern sofort den gewünschten Menschen.
>
> ?!
Telefon == fester Ort; Mensch == mobil; Handy == mobil



Re: Ohne Handy jetzt chic oder was? - Ein Viertel der Deutschen hat kein Handy


handyt es jetzt plötzlich so unglaublich chic oder intelligent, kein
> Handy zu nutzen?
>
> Willkommen im Jahre 2006! Ca 15 Jahre nach der allgemeinen
> Erschwinglichkeit wurde so mancher lebensrettender Notruf per Handy
> abgesetzt,
Wie konnte die Krönung der Schöpfung ohne Handy es schaffen, sich von
der Höhle ins schuckelige Einfamilienhaus zu entwickeln?! Klappte
auch ohne Handy.
> müssen Menschen in Rufbereitschaft nicht mehr zu Hause
> hocken,
Die wichtigen Menschen die mich erreichen wollen, wissen wie und der
Rest
muss halt bis am Abend warten.
Ich mach mich doch nicht zum Sklaven des Handys und Geld geb ich für
schlaues aus…
> und man erreicht bei einem Anruf nicht mehr nur eine
> bestimmte Lokalität, sondern sofort den gewünschten Menschen.
?!
> Scheiß neue Technik, ich will
> meinen Faustkeil wiederhaben!
?!?!?!
Na da hats Dir aber schon das Grosshirn weggebrutzelt das böse
Handy…



Re: Ohne Handy jetzt chic oder was? - Ein Viertel der Deutschen hat kein Handy


-2008-festival-tagebuch-v/”>handyei seinem Tun und Lassen ständig auf “Individualität” schielt
(im Sinne von “sich unbedingt von anderen unterscheiden zu müssen”),
oder darauf, irgendeiner besonderen “Minderheit” anzugehören, ist IMO
eine ebenso arme Sau wie der, derjedem Mainstream hinterherläuft.
Wieso ist es eigentlich so ungewöhnlich geworden (ist es das
wirklich?), einfach zu tun was man MAG. Ohne Rücksicht darauf, ob das
eine Mehr- oder Minderheit toll findet.
Ich mag nicht überall erreichbar sein. Nicht, weil ich mich damit von
der Masse abheben, oder zu einer anderen Masse dazugehören will.
Sondern weil ich keinen Grund dafür sehe. Ich esse gelegentlich bei
McDonald (lieber bei BurgerKing), weil ich manchmal Appetit darauf
habe - nicht weil es “In” oder “Out” ist. Ich verabscheue Sushi, auch
wenn manche glauben, durch das Essen von Seetang würde man zur
HighSociety gehören (und wieder andere meinen, man würde nur
vortäuschen wollen, dass …).
Ich laufe manchmal mit der Masse, manchmal gegen sie, manchmal quer -
und meistens bekomme ich es garnicht mit.
Ist das so schwer zu verstehen? Dass mir die Meinung der großen
Mehrheit anderer Leute mir - unabhängig davon, WELCHE Meinung sie
haben - meist schlichtweg egal ist?



Re: Wer wirklich wichtig ist, hat kein Handy dabei. - Laptop, Handy und E-Mail sorgen für Daue…


handy



Re: Als ich mir 1994 als Student ein Handy holte, - Drei von vier Deutschen haben ein Handy


> 4) Ich lehne grundsätzlich Angebertum, Wichtigtuerei und
> Rücksichtslosigkeit ab.
Da sind wir uns ja einig.
> Das Waschmittel ist mir egal. Alle waschen inzwischen weisser als
> weiss.
Tja, ich kaufe auch nur das billige vom Schlecker, hihi.
>
> Aber unter uns: Was hat ein normales Telefon mit einem Richtfunkmast
> zu tun?
Die Telekom stellt seit Jahrzehnten Richtfunkmasten auf, um Dörfer
mit FESTNETZ-Anschlüssen zu versorgen, wo wirtschaftlich und/oder
technisch eine Kabelverlegung zum nächsten Knoten nicht möglich ist.
Da meckert aber keiner. Meist stehen die Dinger ja auch schon seit 30
Jahren oder länger dort.
Natürlich gilt das auch für Mobilfunk-Einrichtungen, denn die dort
auflaufenden Verbindungen müssen genauso weitergeleitet werden.
Auch das Fernsehprogramm wird oft per Richtfunk übertragen. Zwischen
Bremerhaven-Schiffdorf und Bremen-Walle besteht so eine Strecke und
immer wenn Gewitter ist fallen hier im Kabelnetzt die
öffentlich-rechtlichen Sender aus, die anderen werden per Sat geholt
und dann eingespeist.
Ein Richtfunkmast ist also nichts anderes als ein Ersatz für eine
Kabelverbindung und nichts Neues. Nur in Zeiten von Mobilfunk und
Elektrosmog verwechseln die Leute soetwas gerne.
Schalten wir doch den Dorfbewohnern Festnetz, Mobilfunk, TV und Strom
(Windkraftanlage) ab, dann werden wir ja sehen, ob die nicht doch
einen Mast haben wollen.
> Du siehst das zu einfach. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Die
> Gründe sind häufig viel tiefgehender, werden aber als
> “technikfeindlich” verspottet.
Nun, es gibt noch mehr Gründe, klar: Unwissenheit, Unsicherheit,
Angst…
Viele meinen ja auch, dass heute mehr Gift und Schadstoffe
“unterwegs” sind, das stimmt aber auch nur bedingt, denn heute gibt
es einfach die besseren Messmethoden, um diese Nachzuweisen.
Im Endeffekt ist es doch egal ob ich Krebs durchs Handy, durch meine
Bratkartoffeln, Asbest, Vererbung oder der Erddrehung bekomme.
Es ist einfach ein zu schönes Thema und immer wieder macht es Spass.
mfg
Frank



Re: Habe kein Handy Thread - Drei von vier Deutschen haben ein Handy


handyr von euch hat kein Handy?
> Ich habe (hatte bloss mal für 1 Woche ein Handy, bis der
> Telefonanschluss aktiv war) kein Handy, weil:
> - Ich nicht ständig von überall her jemanden anrufen muss, und schon
> gar nicht
> immer erreichbar sein muss.
Es gibt wohl kaum jemanden, der immer erreichbar sein muss. Aber ist
es nicht einfach praktisch, wenn man z.B. bei einer Panne einfach mal
eben den ADAC anrufen kann, anstatt nach Telefonzellen Ausschau zu
halten oder Passanten anlabern zu müssen?
> Was auch noch ein guter Nebeneffekt ist: Wenn du mit Leuten was
> abmachst, dann müssen sie pünktlich sein, weil sie mir nicht schnell
> anrufen können, und wenn sie zu spät kommen dann bin ich dann halt
> schon wieder weg. Ich habe bei Kollegen schon oft erlebt das die
> Handy-Rechnung umgekehrt proportianal zu der Fähigkeit zur
>
Zeitplanung ist.
Was ist so schlimm daran, dass das Handy die Zeitplanung erleichtert?
Deine Ausführungen erinnert mich an eine alte Lehrerin von mir, die
meinte, dass Schnellwahltasten und Handy-Telefonbücher schädliche
Auswirkungen auf das Kurzzeitgedächnis hätten, weil man ja jetzt
keine Zahlen mehr auswendig lernen müsse. Mit Handys kann man viel
kurzfristiger und effektiver planen - Anrufe der Sorte “Hallo, wo
bist Du gerade? Hast Du Lust, auf ein Bierchen vorbeizukommen?” waren
früher kaum möglich. Oder auch nur der Anruf: “Ich steck noch im
Stau, ihr könnt schonmal ohne mich zu essen anfangen, ich komme erst
später”.. Ich würde einen Verzicht darauf durchaus als Einschränkung
meiner Lebensqualität empfinden.
Sicher _kann_ man auf ein Handy verzichten. Man kann auch auf ein
Auto verzichten, auf einen Regenschirm, sogar auf das Internet oder
PCs. Konsequent weitergedacht kann man ebenso ohne elektrisches Licht
leben, und ohne Wasserspülung und ohne Waschmaschinen. Aber alle
diese Dinge verbessern die Lebensqualität spürbar. Was unerwünschte
Anrufe betrifft: Die Dinger zeigen normalerweise an, wer anruft -
wenn nicht, hat der Anrufer das abgeschaltet (und in dem Fall würd
ich gar nicht drangehen). Lautes Klingeln in der Öffentlichkeit
gehört seit der Erfindung des Vibrationsalarms auch der Vergangenheit
an. Und erst recht wird niemand gezwungen, sich den Daumen wund zu
SMSen.
> Wenn es der Beruf oder die Lebenssituation erfordert dann werde ich
> mir schon ein Handy kaufen (mein Gott ich kann mir schon meine
> Handylamer-Fragen vorstellen ;-) ) aber bis jetzt brauchte ich es
> nicht (und das dadurch gesparte Geld konnte in witzigere Sachen
> investiert werden)
Klar, es ist Deine Sache, wofür Du Dein Geld ausgibst. Aber glaube
mir, wenn Du einmal den Komfort des Handybesitzes kennengelernt hast,
wirst Du es nicht mehr missen wollen. Im übrigen halten sich die
Kosten bei normalem Gebrauch durchaus in Grenzen. Wer natürlich
glaubt, 20 Minuten am Tag mit seiner Freundin telefonieren zu müssen,
wird schnell merken, dass die Mobilfunkbetreiber irgendwie ihre
UMTS-Ausgaben refinanzieren müssen..



Re: Bin recht Froh kein Handy zu haben… - Laptop, Handy und E-Mail sorgen für Daue…


handywenn ich sehe wie viele meiner Freunde dauernd am SMS beantworten
> sind, im Auto angerufen werden etc. Die kommen da teilweise echt
> nichtmehr raus, bei anderen gehts noch.
Ja, sie kommen da nicht raus, weil sie a) vielleicht gar nicht “da
raus” wollen oder b) nicht imstande sind, einem vermeintlichen
sozialen Druck (Handy = muss privat immer erreichbar sein)
auszuweichen. Mein Handy hat einen Ausschalter, eine
Klingeltonstummschaltung und ein Display, das Rufnummern anzeigt.
Eigentlich das, was jedes Handy hat und mit dem man sich *jeglichem*
Zwang widersetzen kann, wenn man es denn will. Ich telefoniere dann,
wenn ich will und nicht, wenn jemand anderes der Meinung ist, ich
müsste jetzt mit ihm telefonieren (meist decken sich diese Interessen
allerdings… ;-) ). Und wenn ich keine Lust habe, sehe ich ja, wer
es war und kann später zurückrufen oder derjenige probiert es
nochmal, wenn es ihm wichtig war, mit mir zu sprechen.
> Wenn ich mein uraltes (Karte ist seit Jahren abgelaufen) wieder
> rauskrame, wirds nur für Notfälle sein..weil -da- sind die Dinger
> echt Lebenswichtig..bei Unfällen oder ähnlichem.
Wenn man dann aber das Gerät so selten benutzt, wird es einem im
Falle eines Notfalls vielleicht auch nicht viel nützen:
- Akku leergelaufen
- Prepaidguthaben gerade verfallen
- Karte schon länger wegen eines Fehlers irrtümlich gesperrt
Benutzt man sein Gerät häufiger, kann einem das alles im Falle eines
Falles nicht passieren und man kann sich auf sein Gerät verlassen
(die Akkuladung mal etwas ausgeklammert, aber die kann man ja immer
frühzeitig im Blick halten).
Benni



Re: Habe kein Handy Thread - Drei von vier Deutschen haben ein Handy


handycher ist es auch praktisch. Aber ich male mir nicht ständig
> irgendwelche Notfallssituationen aus in denen ich ein Handy brauche
> (wenn ich auf z.B. auf eine Bergtour gehen würde, würde ich sicher
> schauen das ein Handy dabei ist), und noch viel seltener tritt so ein
> Fall ein.
Naja, ein Bekannter von mir, mit dem ich zusammen unterwegs war,
hatte erst kürzlich (gestern) eine Panne an einer etwas abgelegenen
Stelle. Der ADAC-Mann war mittels Handy in 20 Minuten da. Eine
Telefonzelle oder Passanten waren weit und breit nicht zu sehen, und
ich schätze, wenn wir erst das nächste Gehöft hätten suchen müssen,
um dort um Benutzung des Telefons zu bitten, hätte das schon ne ganze
Ecke länger gedauert. Ich gebe allerdings zu, dass das für die
wenigsten der Hauptgrund sein dürfte, sich ein Handy zuzulegen..
> Hmm nein ich meinte: Das Planen und Einhalten der Zeit. Das Handy
> verführt manchmal ein wenig lasch mit der Zeit umzugehen, weil man ja
> noch immer schnell anrufen kann, wenn man zu faul war rechtzeitig aus
> dem Bett zu kriechen (dann kommt wieder ne Storry von Stau und so.
> Stau gehört in die Zeitplanung eingerechnet)
Das ist einerseits zwar richtig. Andererseits verbessert das Handy
auch bei richtiger Verwendung die Effizienz der Zeitplanung. Wenn man
z.B. sich bei irgendwelchen Großveranstaltungen treffen will, kann
das u.U. sehr schwierig ohne Handy sein - es erfordert jedenfalls
deutlich mehr Organisation, die man mit Handy nicht bräuchte. Klar
gehts auch ohne - aber besser mit.. :-) Und selbst wenn Leute wegen
des Handys sich etwas mehr Zeit lassen, weil sie einen ja vorwarnen
können, kann man, weil man informiert ist, in dieser Zeit noch etwas
anderes machen (z.B. einkaufen), man muss nicht an einem Treffpunkt
ausharren.
> Noe ich habe sonst nichts gegen Handys (nur gegen doofe Leute die
> sich den letzten Eintages-Hitparaden-Hit als lautstarken klingelton
> auf das Handy laden)
Hehe, das kann ich nachvollziehen. Ich versteh aber sowieso nicht,
wie man heutzutage noch Klingeltöne einsetzen kann, schließlich ist
Vibrationsalarm viel diskreter.
> Ich kann sicher nicht für die allgemeinheit sprechen, aber bei meinem
> Kollegenkreis nam einfach die Pünktlichkeit mit den Handys ab (obwohl
> ich nicht direkt davon betroffen war, denn wie gesagt, bin ich dann
> einfach weg wenn die Leute nicht mehr oder weniger pünktlich kommen).
Diesen Effekt gibt es sicherlich, aber wie gesagt: Man ist ja nicht
am Treffpunkt angewachsen. Wenn jemand anruft und sagt: “Ich komme
erst ne halbe Stunde später”, dann mach ich diese halbe Stunde eben
was anderes. Wenn die Person jedoch einfach so eine halbe Stunde zu
spät kommt, ohne die Möglichkeit, mich vorzuwarnen, muss ich die
ganze Zeit warten, weil sie ja jeden Augenblick kommen könnte. Nicht
immer kann man es sich leisten, einfach zu verschwinden, wenn die
Person, mit der man sich treffen wollte, 10 Minuten zu spät kommt, so
wie Du das vorschlägst.
> Gutes Beispiel. Das kenne ich jeweils, wenn ich mal wieder bei den
> Eltern zum gemeinsamen z’Nacht eingeladen bin. Dann klingelt das
> Telefon und der Vater meint er sei in 15 Minuten zu Hause und sei
> schon am Bahnhof soundso (aber schon in der Zeitrechnung 15-20
> Minuten verpätet). Täuscht IMHO darüber hinweg, das er die Zeit
> versifft hat.
Das kommt vor, aber ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass
unpünktliche Leute ohne Handy soviel weniger pünktlich wären.
> Und ich verzichte auf das Handy (bis jetzt). Ich fühle mich punkto
> Lebensqualität überhaupt nicht eingeschränkt.
Gut, jedem das Seine.. :-) Aber das Fehlen von Luxusgütern merkt man
ja meistens erst dann, wenn man sie einmal besaß und jetzt ohne sie
auskommen muss. Als das Telefon erfunden wurde, sagten einige
Kritiker: “Was sollten denn die Leute in Berlin denen in München zu
sagen haben?”..
> Eher das Gegenteil:
> Denn würde ich einen Anruf (den ich Dank Nummernanzeige) nicht
> abnehmen, kriege ich das nächste mal die Ohren vollgeheult wieso ich
> nicht abgenommen habe.
Och, das geht eigentlich bei meinem Bekanntenkreis. Zur Not behaupte
ich einfach, ich sei gerade Auto gefahren, fertig..
> Ja das ist noch ein brauchbares Feature. Das lässt sich allerdings
> wahrscheindlich auch von der Anruferseite her abschalten oder nicht?
Leider stimmt das - aber ich nehme einfach nicht ab, wenn mich jemand
anruft, der das abgeschaltet hat. Wenn er hinterher fragt, sage ich
ihm, dass ich ihn für “verwählt” gehalten habe, weil ich seine Nummer
nicht sehen konnte. Die Leute, die einem wirklich was zu sagen haben,
schalten die Nummernanzeige dann meistens ganz schnell wieder ein..
> Also ich schätze es irgendwie noch sehr wenn andere Leute ein Handy
> haben, denn dadurch sind sie sehr leicht zu überwachen. Ich schicke
> ein SMS und kriege automatisch ne Empfangsbestätigung, und weiss
> somit das sie ihr Handy eingeschaltet haben, und kann sie dann
> anmotzen wenn sie nicht antworten.
Wie gesagt: Im Auto kann man ja SMS empfangen, aber nicht unbedingt
telefonieren (jedenfalls darf und sollte man das nicht).
[wird fortgesetzt]



Re: Habe kein Handy Thread - Drei von vier Deutschen haben ein Handy


handyelle. Der ADAC-Mann war mittels Handy in 20 Minuten da. Eine
> Telefonzelle oder Passanten waren weit und breit nicht zu sehen, und
> ich schätze, wenn wir erst das nächste Gehöft hätten suchen müssen,
> um dort um Benutzung des Telefons zu bitten, hätte das schon ne ganze
> Ecke länger gedauert.
Stell Dir vor, es hätte vor 30 Jahren schon Handys gegeben: Rocky
Horror Picture Show wäre nie möglich gewesen! ;-) > Das ist einerseits zwar richtig. Andererseits verbessert das Handy
> auch bei richtiger Verwendung die Effizienz der Zeitplanung.
Habe ich noch nie erlebt. Es erhöht die Kurzfristigkeit.
> Diesen Effekt gibt es sicherlich, aber wie gesagt: Man ist ja nicht
> am Treffpunkt angewachsen. Wenn jemand anruft und sagt: “Ich komme
> erst ne halbe Stunde später”, dann mach ich diese halbe Stunde eben
> was anderes.
Wenn diese Person sich aber zum 35ten Mal mit der gleichen
Entschuldigung verspätet, beginnt man, genervt zu sein.
> Wenn die Person jedoch einfach so eine halbe Stunde zu
> spät kommt, ohne die Möglichkeit, mich vorzuwarnen, muss ich die
> ganze Zeit warten, weil sie ja jeden Augenblick kommen könnte. Nicht
> immer kann man es sich leisten, einfach zu verschwinden, wenn die
> Person, mit der man sich treffen wollte, 10 Minuten zu spät kommt, so
> wie Du das vorschlägst.
10 Minuten zu spät liegt noch in der Toleranz. Früher konnte ich mich
darauf verlassen, dass nach einer gewissen Zeit die Person auftaucht,
oder etwas derartig schief gelaufen ist, dass es sowieso nicht
klappt.
MfG Stefan Milcke
42 ;-)



Re: Als ich mir 1994 als Student ein Handy holte, - Drei von vier Deutschen haben ein Handy


> > Ich bezweifele, daß Du jemals überhaupt nur eine einzige SMS
> > verschickt hast. Das geht meiner Meinung nach nämlich gar nicht.
> Okay, ich habe per SMS eine Nachricht verschickt, besser so?
Ja. ;-) (Locker bleiben!)
> > Wenn Du es auch so gehandhabt hast, wirst Du kaum Spott erhalten
> > haben.
> Tja, 1994 sorgte bereits ein Handy, welches zum Laden aufm Tisch lag
> für Spott und Aufsehen.
Dann hast Du die falschen Freunde gehabt. Das war bei uns niemals so.
Jedoch wurde der Student, der während eines
Open-Air-Volleyballturnieres übers Wochenende abends beim gemeinsamen
Besäufnis telefonierte (mehrmals), mit der Ausrede, er müsse noch
Geschäfte tätigen, vollkommen verarscht. Jedesmal wenn wir ihn sahen,
haben wir uns dann alle möglichen (und unmöglichen) Teile in
Handy-Manier ans Ohr gehalten: Flensburgerflasche, Bratwurst,
Klorrolle, etc.
Und das ist nur ein Beispiel.
> Ich habe niemals gesagt “Schaut mal alle her,
> ich habe ein tolles Handy und bin ein Super-Typ”. Wenn ich dann mal
> telefoniert habe, hiess es aber gleich “Ey, bist Du wichtig?”
Wie gesagt, nicht der richtige Umgang. Eventuell lag es auch an Dir?
Ich kenne die Situation(en) nicht.
MfG Stefan Milcke
42 ;-)

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