Re: Als ich mir 1994 als Student ein Handy holte, - Drei von vier Deutschen haben ein Handy
handy geht ja auch nur um den typisch deutschen Umstand, dass alles
was neu oder anders ist, erstmal abgelehnt und verspottet wird.
Mir sagte mal ein Firmenmensch, auf die Frage, warum Produkt xy in
Skandinavien zu kaufen ist, in Deutschland aber nicht, dass die
Deutschen erstmal alles Neues ablehnen und daher neue Produkte gerade
in Deutschland sehr schwer einzuführen sind, während in anderen
Ländern die Menschen neugieriger und aufgeschlossener sind.
Neulich im Schlecker-Markt: “Haben Sie Persil” - “Nee, ist gerade
ausverkauft, wir haben aber auch anderes gutes Waschmittel” - “Nein,
ich kaufe nur Persil, das haben wir schon immer so gemacht”…..
Das gilt auch für die BigBrother-Panik. Die Deutschen lehnen
vorteilhafte Technik, die anderen Ländern problemlos funktioniet, ab,
da sie ja angeblich ausspioniert werden (Online-Banking, Bankkarte,
Internet, Handy etc….).
Oder der böse Elektrosmok. Da soll hier in der Nähe in einem Dorf ein
Richtfunkmast errichtet werden (geringe mW Strahlung nur gerichtet)
für Festnetzgespräche und die Bürger sind alle dagegen. Okay, dann
schaltet denen mal die Telefone ab, mal sehen, ob die dann immer noch
dagegen sind.
Ein Dorf weiter, möchte man keine Windkraftanlage nebem dem Dorf
haben, aber Strom wollen die haben. Okay, dann stellt denn mal ein
schönes Kernkraft hin, mal sehen, was die dann sagen.
Genau das ist das Problem. Intoleranz, Neid und Egoismus pur.
mfg
Frank
Juli 20th, 2008 at 21:06
[…] noch > dagegen sind. Ei, ei, noch ein flame-Thema! BTW: was hat das denn mit Gewohnheit zu tun? Wohl eher mit Bedenken, weil es für beide Seiten etliche Anhänger gibt > Ein Dorf weiter, möchte man […]