Re: Ohne Handy jetzt chic oder was? - Ein Viertel der Deutschen hat kein Handy


-2008-festival-tagebuch-v/”>handyei seinem Tun und Lassen ständig auf “Individualität” schielt
(im Sinne von “sich unbedingt von anderen unterscheiden zu müssen”),
oder darauf, irgendeiner besonderen “Minderheit” anzugehören, ist IMO
eine ebenso arme Sau wie der, derjedem Mainstream hinterherläuft.
Wieso ist es eigentlich so ungewöhnlich geworden (ist es das
wirklich?), einfach zu tun was man MAG. Ohne Rücksicht darauf, ob das
eine Mehr- oder Minderheit toll findet.
Ich mag nicht überall erreichbar sein. Nicht, weil ich mich damit von
der Masse abheben, oder zu einer anderen Masse dazugehören will.
Sondern weil ich keinen Grund dafür sehe. Ich esse gelegentlich bei
McDonald (lieber bei BurgerKing), weil ich manchmal Appetit darauf
habe - nicht weil es “In” oder “Out” ist. Ich verabscheue Sushi, auch
wenn manche glauben, durch das Essen von Seetang würde man zur
HighSociety gehören (und wieder andere meinen, man würde nur
vortäuschen wollen, dass …).
Ich laufe manchmal mit der Masse, manchmal gegen sie, manchmal quer -
und meistens bekomme ich es garnicht mit.
Ist das so schwer zu verstehen? Dass mir die Meinung der großen
Mehrheit anderer Leute mir - unabhängig davon, WELCHE Meinung sie
haben - meist schlichtweg egal ist?

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